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Machbarkeitsstudie Bücherei Hemer

Studie 02/2019
Architekten: E V A R E B E R
Bauherr: Stadt Hemer

BGF 2.117 m²
BRI 6.268 m³

 

Die Stadt Hemer möchte die Bestandsbibliothek zukunftsfähig ausbauen und neu gestalten. Zur Umsetzung steht das Bestandsgebäude, eine ehemalige Fabrikanten Villa von August Prinz aus Hemer, welches aus den Jahren 1875-1912 stammt und unter Denkmalschutz steht, zur Verfügung. Auch das nebenstehende Fabrikgebäude, die Nietenfabrik und die anschließende Kutscherwohnung aus den Jahren 1895-1897 stehen zur Verfügung. Durch die Einbindung der leer stehenden Fläche im Dachgeschoss der Fabrikanten Villa sowie der angrenzenden Fabrikfläche kann der Bibliotheksbetrieb erweitert werden. Mit den Überlegungen einen Veranstaltungsraum in die Stadtbibliothek zu integrieren, der sowohl Bibliotheksinterne Nutzungen wie z.B.: Lesungen ermöglicht, als auch externe kulturelle Veranstaltungen anbieten kann, entsteht ein zusätzlicher Impuls für die Bibliothek in Hemer. Unser Entwurf gleicht die vorhandene Höhendifferenz zwischen Fabrik und Villa mit einer vorgelagerten Rampenanlage und einer verglasten Eingangszone aus. Es entsteht eine Ebene auf +1m, die die Bibliothek und den Fabrikbereich barrierefrei verknüpft. Der verglaste vorgelagerte Eingangsbereich beinhaltet die Ausleihe und ermöglicht den direkten Zugang zu den Bibliotheksräumen in der Villa. Die einzelnen Bibliotheksbereiche sind unabhängig aber auch über einen Umlauf miteinander verbunden. Im 1.Obergeschoss wird diese Verknüpfung über die neue vorgelagerte Galerie mit Blick zum öffentlichen Vorplatz hergestellt. Für die Besucher ergibt sich eine zielgerichtete Auffindbarkeit der Medienbereiche und eine gute Orientierung innerhalb der Bibliothek. Der vorgelagerte verglaste Eingang erzeugt gleichzeitig eine moderne Außenwirkung, zeigt sich offen und kann den Anforderungen an eine moderne Bibliothek der Zukunft gerecht werden.